Georg-Simmel-Zentrum für Stadtforschung

Forschungsprojekte

Hier finden sich die laufenden sowie die abgeschlossenen Forschungsprojekte des GSZ

Laufende Forschungsprojekte

Abgeschlossene Forschungsprojekte



Laufende Forschungsprojekte



Reimagining Urban Ecosystems through a Multispecies Justice Lens (Dr. Pouya Sepehr)
BeschreibungThis project, "Reimagining Urban Ecosystems through a Multispecies Justice Lens," aims to re:conceptualise urban environments through the lens of multispecies justice. Traditionally viewed as human-centric, cities are increasingly recognised as dynamic ecosystems where various forms of life—human, animal, plant, and microbial—interact and shape each other's existence. This research explores how urban planning and environmental governance can be reimagined to incorporate the rights and agency of non-human entities, promoting a more inclusive and more-than-human urban future.
Reflecting on the more-than-human interactions within urban spaces, this project considers how multispecies justice can be integrated into urban planning and policy-making. It engages with frameworks suggested by thinkers such as Ferne Edwards, Lucia Alexandra Popartan, and Ida Nilstad Pettersen, who emphasise the need to recognise and incorporate non-human perspectives in urban settings. This approach moves beyond the binaries of natural versus artificial environments, urging a reevaluation of urban spaces as inherently multispecies realms where justice, governance, and care for all forms of life are considered.

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Förderprogramm

GSZ Seed Funding

Laufzeit
2024



Urban Futures at Risk (Dr. Ulku Doganay, Dr. Olena Kononenko, Dr. Valeria Lazarenko, Dr. Oleg Pachenkov, Dr. Oksana Zaporozhetc, PI Prof. Blokland)
Beschreibung

Städte gewinnen immer mehr an Bedeutung, wenn es um lokale und globale Herausforderungen geht. Ausgehend vom Ideal der Weltbürger*innen definieren wir Städte als Orte von Citizenship. Urbane Settings werden somit für Agency auf neue Arten relevant. Pandemien, Kriege, autokratische Entwicklungen und Klimakrisen gefährden Vorstellungen von individueller und kollektiver Zukunft, die in privilegierten städtischen Umgebungen bisher als selbstverständlich angesehen wurden. In Momenten von Krisen, Krieg und Unterdrückung werden solche routinierten Vorstellungen jedoch irrelevant und müssen neu überdacht werden. Städte bieten einen besonderen Kontext, um verschiedene Zukunftsszenarien zu definieren und zu entwickeln; sie verbinden auch großräumige Strukturen und das alltägliche Leben auf unterschiedliche Weise miteinander und machen die Agency von Zukunftsgestaltung deutlich.

Ausgehend von einzelnen Projekten beschäftigt sich die Scholars of Urban Futures der Risk Scholars Group mit der umfassenderen Frage, wer, wie und auf welchen Ebenen Stadtbewohner*innen und ihre Städte zu einer nachhaltigen, friedlichen und gerechten Zukunft beitragen können. Die Wissenschaftler*innen  dieser Gruppe berichten von den Störungen ihres eigenen Lebens durch Krieg und Unterdrückung. Dies ermöglicht eine gemeinsame Sichtweise auf die Agency und die Zukunft von unten, insbesondere für die gefährdete städtische Zukunft - aber auch für die gefährdete städtische Wissenschaft.

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Förderprogramm

Einstein Guest Researchers to foster academic freedom (Einstein Foundation)

Laufzeit

2023-2025




Surface for Urban Innovation: The Politics of Designing Poverty in Colombia and Czechia (Dr. Petr Vašát)
Beschreibung
Die soziale Innovation in Architektur, Kunst und Design (AAD) wird von Kollektiven genutzt, um marginalisierte Gemeinschaften im globalen Süden und Norden durch die Innovation ihrer materiellen Umwelt zu unterstützen. Soziale Innovationen spielen neben der weltweiten und nationalen Sozialpolitik eine zunehmend wichtige Rolle. Sie werden jedoch oft dekontextualisiert und von der urbanen und kulturellen Politiken, die Armut verursachen, isoliert. Das von der EU finanzierte Projekt SURBANIN wird ein neues Verständnis dafür schaffen, wie Innovationen global entstehen und sich bewegen, wie sie lokal angewendet werden und welche Auswirkungen sie haben. Das Projekt wird informelle Siedlungen in Kolumbien mit der Obdachlosigkeit in der Tschechischen Republik vergleichen und sich dabei auf eine Reihe heterogener sozialer Innovationen wie Makromurale in Kolumbien und Designinnovationen in Obdachlosenlagern in tschechischen Städten konzentrieren.

https://www.petrvasat.com/surbanin
Förderprogramm

Marie Curie Global Fellowship (EU)


Laufzeit

2021-2024




Infrastructuring Multispecies Encounters: An Ethnography of more-than-human urban assemblages in Berlin's Petting Zoos (Dr. Santiago Orrego)
Beschreibung

Das Projekt leistet einen Beitrag zu diesem interdisziplinären Feld an der Schnittstelle von Tierstudien und Stadtanthropologie, indem es ein besonderes Augenmerk auf Streichelzoos als Infrastrukturen für Mensch-Tier-Begegnungen in der Stadt, das Urbane als Multispezies-Koproduktion sowie die ethischen und politischen Grundlagen von urbanen Räumen für Mensch-Tier-Interaktionen legt. Das Projekt möchte die Präsenz nicht-menschlicher Tiere als aktive Elemente analysieren, die am Aufbau und an der Stabilisierung eines relativ neuen Raums menschlicher und nicht-menschlicher Beziehungen in europäischen Städten beteiligt sind: der Streichelzoo. Das Projekt zielt darauf ab, zu beschreiben, wie städtische öffentliche Räume als Infrastrukturen für Begegnungen zwischen Menschen und Tieren neu zusammengesetzt und gekennzeichnet werden. Konkret umfasst das Projekt ethnografische Forschung an zwei solchen Multispezies-Orten in Berlin: dem Kinderbauernhof im Görlitzer Park und dem Tierpark Neukölln.

Förderprogramm

DFG-Walter-Benjamin Postdoc Scholarship

Laufzeit

2022-2024


Architectures of Caring Encounters with Street-Homelessness (Dr. Natalia Martini)
Beschreibung

In the last forty years the ascent of the neoliberal urban regime, marked by the impairment of formalized social security frameworks and privatization of risks, has fostered the subordination of urban social life to the rationalities of self-reliance and competition. As a result of this market-driven transformation, members of the urban populations have found themselves devoid of social protection assured by the state-based social solidarity and increasingly vulnerable to risks (associated with, i.a., economic crises, pandemics, climate change). Against this backdrop, the questions concerning informal means of social protection gain in importance. The proposed project considers urban care – which manifests itself through ordinary acts of support involving strangers in everyday urban spaces – as such a means of protection and examines the cultural-discursive, social-political, and material economic conditions which render it possible. It takes a practice-theoretical approach to study architectures of informal care for Polish homeless inhabitants of Berlin. Their lived circumstances, marked by both migration background and homeless situation, make a strong case for learning about care for urban others. The proposed project asks what creates the capacity (signaling both an ability and a desire) of ordinary people (clerks, cleaners, security guards, etc.) to support homeless urbanites in prosaic urban spaces (corner stores, shopping malls, train stations, etc.). By shifting the focus from care as a moral motivation for individual prosocial behavior to the host of interlocking factors that enable the enactment of care as a social practice, this project offers the prospect of a contextual explanation of the ‘happening-ness’ of urban care. The importance of questions raised by the proposed project, regarding informal care as a means of social protection and the conditions that make it possible, is strengthened by the universality of care needs and the incapacity of the state and its institutions to look after all members of society, revealed with the utmost acuity during the Covid-19 pandemic. Through examining the sociomaterial constitution of caring capacity of urban dwellers, this project is expected to generate valuable insights into the conditions facilitating protective societal response to precarity and vulnerability in times of growing social insecurity.

Förderprogramm

DFG-Walter-Benjamin Postdoc Scholarship

Laufzeit

2023-2025

Urban Political Podcast (Dr. Markus Kip & Dr. Ross Beveridge)
Beschreibung

Urban Political ist ein Podcast von Ross Beveridge und Markus Kip, der sich mit zeitgenössischen städtischen Themen befasst und mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen aus der ganzen Welt spricht.

Weitere Informationen und alle Folgen finden Sie hier.



 

Urban Vibrations: How Physical Waves Come to Matter in Contemporary Urbanism (Prof. Farías)
Beschreibung

Physikalische Wellen – sei es Wärmestrahlung, Schallwellen oder Radiofrequenzen – stellen erhebliche Umweltstörungen dar. Unsichtbar durchqueren sie die städtische Umgebung und schädigen menschliche und nichtmenschliche Körper auf unbekannte Weise. Das Projekt untersucht, wie sich Wellen auf bestimmte Körper und Umgebungen auswirken und zu einem Thema von öffentlichem Interesse und gestalterischen Eingriffen werden. Das Projekt untersucht die Auswirkungen der Exposition des Körpers gegenüber physikalischen Wellen und wie diese Wellen zu gestalterischen Eingriffen führen. Zur Beantwortung dieser Fragen umfasst das Projekt eine ausgedehnte ethnografische Feldforschung in Gebieten, in denen städtische Projekte zur Eindämmung des städtischen Wärmeinseleffekts, zur Verringerung des Umgebungslärms und zum Aufbau drahtloser Kommunikationsnetze der fünften Generation durchgeführt werden.

FörderprogrammERC Consolidator Grant
PartnerProf. Dr. Tobias Kuemmerle, Geography HU Berlin
Laufzeit

2021-2026

 

Geographical Imaginations: Ontological (In)Securities in Rural Areas (Prof. Helbrecht)
Beschreibung

Das Teilprojekt „Geographische Imaginationen II“ untersucht international vergleichend die Refiguration ländlicher Räume in Bezug auf ihre Auswirkungen auf subjektivierte, sicherheitskonnotierte geographische Imaginationen. Wir analysieren empirisch, wie sich räumliche Vorstellungsweisen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen (vor allem in Bezug auf Alter, Gender und sozialen Status) aufgrund von Prozessen der Globalisierung, Entgrenzung, Entankerung, Rückbettung und Mediatisierung zu Teilen gravierend verändern – und zu existenziellen, subjektivierten Verunsicherungen führen.

FörderprogrammDFG CRC 1265
Partner

TU Berlin, FU Berlin IRS Erkner

Laufzeit

2022-2025

Urban Microclimate Planning Regimes: The Constitution of Spaces and Infrastructures of Heat (Prof. Farías)
Beschreibung

Ausgehend von einer Konzeptualisierung der Stadt als kritischer Zone des Anthropozäns untersucht das Teilprojekt die Refiguration von städtischen Räumen, die mit mikroklimatischen Anpassungsstrategien einhergeht. Der empirische Fokus liegt somit auf der gegenwärtigen Formierung eines städtebaulichen Mikroklimaregimes zum Zweck der Minderung negativer Effekte von schleichendem, thermischem Stress auf menschliches und nichtmenschliches Leben in der Stadt. Anhand zweier ineinander verflochtener Fallstudien von Pionierstädten der mikroklimatischen Anpassung, nämlich Stuttgart in Deutschland und Fukuoka in Japan, werden drei Momente der Regimebildung raumsoziologisch untersucht: erstens die Problematisierung städtischer Hitze, welche mit bestimmten sozial-räumlichen Anordnungen von Hitze und Betroffenheit zusammenhängt; zweitens die Infrastrukturierung hitzeresilienter Räume, welche durch materialpolitische Strategien und Konflikte mit bestehenden Praktiken und Infrastrukturen geprägt ist; und drittens die translokale Zirkulation dieses städtebaulichen Mikroklimaregimes, welche Variationen der damit verbundenen Refiguration von Räumen erkennen lässt.

FörderprogrammDFG CRC 1265
Partner

TU Berlin, FU Berlin IRS Erkner

Laufzeit

2022-2025

Stock Development through Public-Civic Partnerships. Forms of Cooperation, Controversies and Modelling Attempts of the Model Projects of Cooperative Urban Development in Berlin. (Haus der Statistik und Rathausblock Kreuzberg) (Prof. Farías)
Beschreibung

Im Jahr 2016 hat der Berliner Senat zwei innerstädtische Gebiete als Modellprojekte für eine gemeinwohlorientierte, kooperative Stadtentwicklung ausgewiesen: das Haus der Statistik in Mitte und den Rathausblock Kreuzberg. Bestehende Gebäude sollen saniert und durch Neubauten ergänzt werden, um bezahlbaren Raum für Wohnen, Verwaltung und Gewerbe zu schaffen. Durch neu geschaffene Entscheidungsstrukturen und vermittelnde Institutionen sind hier öffentlich-bürgerschaftliche Partnerschaften entstanden, deren Potenziale für eine gemeinwohlorientierte Bau- und Stadtentwicklung es auszuloten gilt. Aufbauend auf Literatur aus der Organisationsforschung, der sozialwissenschaftlichen Technik- und Wissenschaftsforschung sowie der Kultur- und Sozialanthropologie werden die Besonderheiten und Charakteristika der Modellprojekte untersucht.

FörderprogrammZukunftBau Forschungsförderung, BMI
Laufzeit

2021-2023

Dynamics of placemaking and digitization in Europe's cities (Dr. Shea & PD Dr. Oevermann)
Beschreibung

Im Rahmen dieses Projekts soll untersucht werden, wie ortsbildende Aktivitäten wie Kunst im öffentlichen Raum, bürgerschaftliches Stadtdesign und lokale Wissensproduktion den öffentlichen Raum umgestalten und neu erfinden und die Beteiligung der Bürger an der Stadtplanung und -gestaltung verbessern. Placemaking impliziert die Vervielfältigung und Fragmentierung von Akteuren, die den öffentlichen Raum gestalten. Ziel der Aktion ist es, die Bürger*innen in die Lage zu versetzen, durch bürgerschaftliches Wissen, Digitalisierung und Placemaking zu verschiedenen Arten der Interpretation lokaler Identitäten in europäischen Städten beizutragen.

FörderprogrammCost Action
PartnerEU (14 Partner)
Laufzeit

2019-2023

Konferenz: Seeing like a City/ Seeing the City Through (Prof Blokland)
Beschreibung

Ziele der Konferenz
- Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammenzubringen, um innovative Perspektiven zum Thema "Seeing Like a City / Seeing the City Through" zu entwickeln, um die "Stadt" als eine Reihe lokaler staatlicher Institutionen soziologisch zu betrachten, die das Städtische kategorisieren und in es eingreifen und die Bürgerschaft und Zugehörigkeit formen, während Praktiken und Logiken außerhalb der Sichtweise des Staates diese Standards und Kategorien unterlaufen. Dies sollte zu einer Reihe von Veröffentlichungen (Sammelbände, Sonderausgaben in Zeitschriften) sowie zu einer internationalen Zusammenarbeit für neue Forschungsinitiativen zwischen den Teilnehmern führen.
- Stärkung des Netzwerks von Stadtforschern im Rahmen des Forschungsnetzwerks 37 der European Sociological Association und Einbindung von Nachwuchswissenschaftlern in dieses Netzwerk.
- Die Stärkung des Exzellenzprofils der Humboldt-Universität, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Berliner Universitäten und die Schaffung und Verbesserung der Sichtbarkeit und der Netzwerke der deutschen Stadtforscher.
- Theoretische und empirische Weiterentwicklung des Verständnisses des Spannungsverhältnisses zwischen "Seeing Like a City" und "Seeing the City Through" im Rahmen des vergleichenden Urbanismus und Beitrag zu den aktuellen Debatten in der Stadtsoziologie und den Urban Studies im Allgemeinen.

FörderprogrammDFG Internationale Veranstaltungen
Laufzeit

2022-2023

Polizeipräsenz und subjektive Sicherheit (Prof Blokland)
Beschreibung


FörderprogrammSenatsverwaltung für Inneres und Sport
Partner
Laufzeit

2023-2024

Studie zur Bodycam-Evaluation (Prof Blokland)
Beschreibung
Ziel der Evaluationstude ist die Überprüfung der Rechtmäßigkeit sowie die Untersuchung der praktischen Erfahrungen vom Einsatz der Bodycams im Polizeidienst und der Feuerwehr. Im Hinblick auf Fragen von Gefahr, (Un)Sicherheit und (Miss)Vertrauen in Behörden und street-level bureucrats wird der Frage nachgegangen, inwiefern der Einsatz (oder die sichtbare Möglichkeit des Einsatzes) einer Bodycam zum besseren Schutz der Einsatzkräfte von Polizeivollzugsdienst, Feuerwehr und/oder Rettungsdienst beiträgt?
Vor dem Hintergrund dieses Projektes, sind Prof. Dr. Talja Blokland und Dr. Nina Margies als Chairs des Forschungsbereichs « Recht und Gefahr » am Integrative Research Institute Law & Society (LSI) an der Humboldt-Universität zu Berlin gewählt worden.
FörderprogrammSenatsverwaltung für Inneres und Sport
Partner
Laufzeit

2023-2024

HoPoFin (Dr Holm)
Beschreibung

Anlass für die Studie sind die anhaltenden und sich verschärfenden Krisen des Wohnungsangebots, die veränderten Marktstrukturen und die begrenzte Wirksamkeit politischer Programme zur Bereitstellung von erschwinglichem Wohnraum, die in vielen europäischen Städten bestehen.

Das Projekt konzentriert sich auf drei Hauptfragen:

a) Welchen Einfluss haben institutionelle Investoren auf das Angebot an erschwinglichem Wohnraumb) Welche wohnungspolitischen Strategien und Maßnahmen zur Kontrolle, Regulierung und Zusammenarbeit mit institutionellen Investoren werden umgesetzt und konzipiert? Und c) Wie sieht der politische Entscheidungsprozess in Bezug auf institutionelle Investoren aus?
Das Forschungsprojekt hat einen explorativen Charakter. Seine Hauptthese ist, dass ein fortgeschrittenes Verständnis der Auswirkungen der Finanzialisierung auf die Erschwinglichkeit von Wohnraum nur dann erreicht werden kann, wenn die Finanzialisierung der Wohnungswirtschaft mit den sehr variablen Formen der öffentlichen Politik, die in unterschiedlichen Kontexten umgesetzt werden, integriert wird. Um möglichst viele Varianten der Wohnungspolitik und Marktdynamik zu erfassen, stützt sich das Projekt auf ein vergleichendes Fallstudiendesign. Es
nimmt Städte in den Blick, die für unterschiedliche Wohnungssysteme stehen. Wir haben daher insgesamt sechs Städte (Athen, Berlin, Brüssel, London, Malmö, Mailand) ausgewählt, die ein unterschiedliches Ausmaß an institutionellen Investoren bei der Festlegung von Wohnungsangelegenheiten sowie eine große Vielfalt an wohnungspolitischen Wegen und Instrumenten repräsentieren.

Förderprogramm
Partner
Laufzeit

2023

Listening to the Archive: A Cross-Cultural Analysis of European Wildlife Sound Archives, 1950 to the present (Prof Jasper)
Beschreibung

Dieses Forschungsprojekt führt eine vergleichende Analyse der beiden größten Archive für Wildtiergeräuschen in Europa durch: Die Sammlung Wildlife and Environmental Sounds der British Library und das Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde Berlin. Dabei soll untersucht werden, wie die Archive entstanden sind, wie archivierte Tonaufnahmen gepflegt, verbreitet und konsumiert werden und wie Tonaufnahmetechnologien, -techniken, Hörkulturen und -ethiken die Ziele, Funktionen und Nutzungen archivierter Tonaufnahmen geprägt haben.

FörderprogrammLeverhulme Trust/British Academy
Partner
Laufzeit

2023-2024

Archäologie der Nachbarschaft. Eine dekoloniale Kooperation in Berlin Mitte (Prof Römhild, together with Dr. Michael Westrich)
Beschreibung


FörderprogrammBerliner Projektfonds Urbane Praxis
Partner
Laufzeit

2023

Designing with the Planet. Connecting Riparian Zones of Struggle in São Paulo, Jakarta, and Berlin (Prof Jasper, in collaboration with Prof Farías)
Beschreibung


FörderprogrammGoverning by Design, SNSF
Partner
Laufzeit

2022-2024

IRTG Transformative Religion as Situated Knowledge in Processes of Social Transformation (Chairperson/PI/SUpervisor Prof Römhild)
Beschreibung

Das deutsch-südafrikanische Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) untersucht den Einfluss von Religion auf gesellschaftliche Transformationsprozesse und die Auswirkungen dieser Transformationsprozesse auf die Religion in gegenwärtigen globalen Gesellschaften. Das Ziel ist es
einen Beitrag zur aktuellen akademischen Forschung und zu öffentlichen Debatten über das komplexe Verhältnis von Religion und Gesellschaft leisten. Vor dem Hintergrund der diskursiven und hierarchischen Unterschiede in der Wahrnehmung und Positionierung von Religion im Feld der Wissensproduktion, zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, zielt das IRTG auf eine kritische Epistemologie ab, durch die die Situiertheit religiöser Wissensproduktion und -rezeption in gesellschaftlichen Transformationsprozessen zum Gegenstand der Forschung gemacht werden kann. Das Ziel ist es, Religion als spezifisch situiertes Wissen zu untersuchen, das als Ressource und als Ort sozialer Transformation fungiert. Das Projekt bezieht Wissenschaftler aus zwei Kontinenten und einer Vielzahl von Disziplinen ein, um über konventionelle Forschungsansätze hinauszugehen. Die Studien des IRTG werden in vier Themenbereichen durchgeführt, in denen das Verhältnis von Religion und sozialem Wandel empirisch untersucht wird: nationale Identität, Entwicklung, Migration und Heilung. G
emeinsame transkontinentale  Betreuungs- und Evaluierungsverfahren, sowie eine transdisziplinäre theoretische, methodische und fachliche Ausbildung sind Teil einer Gesamtstrategie, die innovative Forschung und exzellente Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie Chancengleichheit auf allen Ebenen fördert.

FörderprogrammDFG
Partner
Laufzeit

2022-2026

Governing through Design (Prof Mareis)
Beschreibung

In unserem Projekt wollen wir untersuchen, wie Designmethoden und -praktiken im 20. Jahrhundert zur Veränderung der Politik beigetragen haben, und die zeitgenössischen Formen des Regierens durch Design analysieren. Unser Ziel ist es, die interdisziplinäre Designforschung als neues geisteswissenschaftliches Forschungsfeld zu etablieren und aufzuzeigen, wie Design seit Mitte des
20. Jahrhunderts zunehmend politisch geworden ist. 
Ein interdisziplinäres Forscherkollektiv der Hochschule für Gestaltung und Kunst, der Universität
Basel und der Concordia University nähert sich diesen Entwicklungen, indem es die Rolle von Designmethoden und -praktiken bei der Umgestaltung internationaler Institutionen und Entscheidungsprozesse, bei der infrastrukturellen Umgestaltung urbaner Zentren und ländlicher
Räume sowie beim computergestützten Management ökologischer und sozialer Prozesse untersucht. 
Im Zentrum des Projekts steht eine Bottom-up-Perspektive: Wir gehen nicht von einer globalen und
homogenen Politik des Designs aus, sondern kombinieren Archivrecherche und Feldforschung in Afrika, Asien, Europa und Nordamerika, um die lokal spezifischen Verschmelzungen von Designstrategien, Infrastrukturplanung und Politik zu untersuchen. Ein wichtiges Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zu aktuellen politischen Debatten zu leisten. 
Governing through Design verbindet Perspektiven und Methoden der Designwissenschaft, der
Urbanistik, der Medienwissenschaft, der Anthropologie, der Soziologie, der Politikwissenschaft, sowie der Wissenschafts- und Technologiestudien, um ein umfassendes Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen Politik und Design zu entwickeln. Das Projekt greift damit in die aktuellen Debatten über Handlungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Auswirkungen des
"Anthropozäns" ein und versucht, globale Lösungen mit eingehenden Studien lokaler Projekte und Prozesse zu konfrontieren

FörderprogrammSNF Schweizerischer Nationalfonds
Partner
Laufzeit

2021-2024

MAKE/SENSE International Graduate School of Art and Design (Prof Mareis)
BeschreibungDas DFG-geförderte Graduiertenkolleg Minor Cosmopolitanisms ist an der Universität Potsdam angesiedelt. In Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität
Berlin bietet das Graduiertenkolleg den Doktoranden die Unterstützung von Experten aus verschiedenen Standorten der globalen Wissenschaft. Zu diesem Zweck wird jeder Doktorand von einem Team aus lokalen und internationalen Betreuern begleitet. Darüber hinaus sorgt eine Reihe
von Qualifizierungsmaßnahmen für den Erwerb wissenschaftlicher und beruflicher Kompetenzen. 
Das Graduiertenkolleg Minor Cosmopolitanisms möchte neue Wege zum Studium und Verständnis des kosmopolitischen Projekts gegen und jenseits seiner eurozentrischen Hinterlassenschaften
gehen. Dabei gilt das Interesse grundsätzlich dem "doing cosmopolitanisms", d.h. konkreten kritischen, künstlerischen sowie alltäglichen Praktiken, die Kosmopolitismen ins Leben rufen. Zu
diesem Zweck stützt sich das Kolleg auf die Expertise der postkolonialen Literatur- und insbesondere der Kulturwissenschaften, aber auch der postkolonialen Soziologie, der Geschichte, der Judaistik, der Border Studies und der Kulturanthropologie, um die konkreten ästhetischen, übersetzenden, medialen und materiellen Dimensionen kosmopolitischer Praktiken zu untersuchen. Die unter dem Dach von Minor Cosmopolitanisms versammelten Dissertationsprojekte sollen in fünf großen thematische Felder angesiedelt sein, die relevante Aspekte des Projekts betonen: Minor Cosmopolitan Theory, Minor Cosmopolitan Justice, Minor Cosmopolitan Memory, Minor Cosmopolitan Bodies und Minor Cosmopolitan Indigeneity.
FörderprogrammSwiss Universities
Partner
Laufzeit

2021-2024

RTG Minor Cosmopolitanisms (PI/ Supervisor Prof Römhild)
Beschreibung


FörderprogrammDFG Research Training Group
Partner
Laufzeit

2016-2025





Berlin University Alliance

Trash Games. Playing with the Circular Economy at Haus der Materialisierungen (Prof Farías, in Collaboration with TU Berlin)
Beschreibung
FörderprogrammBUA Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation
Partner
Laufzeit

2016-2025



Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

"Märkte in Ghana und Infektionsschutz-Maßnahmen nach COVID-19" (Dr. Füller)
Description

In der aktuellen Situation der weltweiten Covid-19 Pandemie zielen die Maßnahmen der Infektionskontrolle in vielen afrikanischen Ländern in besonderer Weise auf die, besonders für vulnerable Gruppen bedeutenden, offenen Märkte. Diese sind dadurch ein akuter Schauplatz der
Aushandlung konkurrierender Ansprüche und Ausdeutungen von Gesundheit. Die nicht intendierten oder nicht erkannten Effekte der aktuellen häufig ‚von oben‘ angeordneten sicherheitsorientierten
Maßnahmen sind hier allerdings besonders einschneidend. Das Forschungsprojekt zielt auf eine akute Bestandsaufnahme der Implikationen der Covid-19 Intervention auf den zwei größten
Märkten in Ghana mittels qualitativer Methoden. Ausgehend von einem relationalen Begriff von Gesundheit, der auch soziale und ortsbezogene Determinanten in den Blick nimmt, können einerseits in der akuten Situation zielgenauere Maßnahmen von Infektionsschutz und
Gesundheitsförderung bestimmt werden. Zum anderen erlaubt das Beispiel die konzeptionelle Schärfung einer städtischen Geographie verkörperter Ungleichheiten.

FörderprogrammDFG Focus Covid-19 Global South
Partner
Laufzeit

2021-2022

Superdiversität und alternde Städte (Prof. Helbrecht)
Beschreibung

Das DFG-Projekt „Superdiversität und alternde Städte? Die Konvergenz von wachsender Multiethnizität und einer alternden Bevölkerung“ beschäftigt sich am Beispiel Berlins mit dem räumlichen Zusammenwirken von demographischem Wandel und gesellschaftlicher Diversität.
Ziel des Projekts ist es zwei Forschungslücken zu schließen: Erstens soll gezeigt werden, wie Diversitätsmerkmale, z.B. Bildungshintergrund, Geschlecht, Ethnizität, Migrationsweg, Religion, Gesundheit, Sexualität oder soziale Klasse in ihrer Verwobenheit den Altersprozess und das Leben
im Alter gemeinsam prägen. Um der Komplexität gegenwärtiger gesellschaftlicher Diversität gerecht zu werden, arbeiten wir dabei mit dem Begriff der Superdiversität von Stephen Vertovec. Zweitens wird Diversität und Alterung mit Hilfe des Themenkomplexes Wohnen und Nachbarschaft
im Alter einer räumlichen Perspektive zugänglich gemacht und in einem superdivers-alternden Umfeld von entstehende Vorstellungen von Stadtraum, Nähe und Distanz ergründet. 
Das Forschungsprojekt ist interdisziplinär angelegt und wird gemeinsam mit der angewandten
Geoinformationsverarbeitung
(Prof. Dr. Tobia Lakes) und der Landschaftsökologie (Prof. Dr. Dagmar Haase) bearbeitet. Die Kombination von qualitativen Methoden und quantitativer Modellierung bietet einen innovativen methodischen Zugang zur Entwicklung von
Zukunftsszenarien für die superdivers-alternde Stadt.

FörderprogrammDFG 
Partner
Laufzeit

2021-2022

"Kreuzberg-Studie" (Prof Blokland)
Beschreibung

Im Auftrag des Bezirksamtes befragten Prof. Dr. Talja Blokland und Dr. Hannah Schilling gemeinsam mit einem Forschungsteam des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung 2019 dazu 323 Anwohner*innen. Das Team klingelte an Haustüren rund um den „Kotti“ und fragte genau nach. Anders als bei anderen Befragungen zu diesem Thema, konnten die Befragten ihre Einschätzung der Sicherheit ohne Vorgaben der Forscher*innen begründen. „Mit der Befragung von Anwohner*innen am Kottbusser Tor möchten wir besser verstehen, wie die Menschen sich in ihrem Wohnumfeld fühlen, was sie besonders beeinträchtigt und wie das
Sicherheitsgefühl verbessert werden kann“, sagt Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler. Die Zusammenarbeit von Verwaltung und Wissenschaft ist ein wichtiges Anliegen und wir freuen uns sehr über die Kooperation mit dem Fachbereich der Stadt- und Regionalsoziologie und Frau Prof.
Blokland, um wissenschaftliche Erkenntnisse über die Sozialräume zu erlangen. Auf Grundlage der spannenden Ergebnisse werden Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen durch die
Verwaltung und weitere Akteure vor Ort gemeinsam und fachübergreifend entwickelt.“ 
„Auch rund um einen Platz wie dem Kottbusser Tor, wo vielen Menschen Umstände wie Drogenhandel, Vermüllung und vor allem die unüberschaubare Verkehrslage überhaupt nicht gefallen“, sagt Studienautorin Talja Blokland, „können Menschen durch gegenseitiges
Wiedererkennen Zuversicht entwickeln und ohne Angst in ihrem Kiez leben. Für eine Verbesserung der Lebensqualität durch Kriminalitätsprävention am Kottbusser Tor braucht es kreative Konzepte zur Förderung der informellen sozialen Kontrolle, umso mehr da es keine Mehrheit gibt, die sich
z.B. einfach mehr Polizei wünscht.“

Förderprogramm
Partner
Laufzeit

2018-2020

Trash Games. Playing with the Circular Economy at Haus der Materialisierung (Prof. Farías)
Beschreibung

Das Projekt vereint das Fachgebiet Kreislaufwirtschaft und Recycling Technologien (TU Berlin) und das Stadtlabor für Multimodale Anthropologie (HU Berlin), um Spiele und Spieldesign als Formate der öffentlichen Auseinandersetzung mit der Kreislaufwirtschaft (CE) zu entwickeln und zu erforschen. Wir experimentieren mit Spielen als eine besondere Form der Wissenschaftskommunikation, die zugängliche, spekulative und interaktive Formen der Beteiligung nicht-homogener Öffentlichkeiten an komplexen Themen ermöglichen. In Zusammenarbeit mit Akteuren der zivilgesellschaftlichen Plattform "Haus der Materialisierung" im Berliner Modellprojekt für gemeinwesenorientierte Quartiersentwicklung "Haus der Statistik" werden wir ein Spiel entwickeln, das Potenziale und Konflikte im und Konflikte beim gesellschaftlichen Übergang zu einer kollaborativ betriebenen Kreislaufwirtschaft auslotet.

FörderprogrammBUA Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation
PartnerTU Berlin
Laufzeit

2021-2022


Urban Citizenship-Making at Times of Crisis. Building local-level resilience among migrants in Berlin, Copenhagen, and Tel-Aviv (Dr. Lebuhn)
Beschreibung

Dieses Projekt befasst sich mit den sozialen und politischen Folgen der Corona-Krise im städtischen Kontext. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rolle von Nachbarschaftsorganisationen bei der Bereitstellung von Informationen und Ressourcen unter pandemischen Bedingungen, insbesondere für Migranten. Das Projekt ist vergleichend angelegt und arbeitet mit Fallstudien aus Berlin, Kopenhagen und Tel Aviv. Auf diese Weise werden unterschiedliche Rahmenbedingungen für lokale Maßnahmen berücksichtigt.

FörderprogrammVolkswagen Foundation (program focus „Corona Crisis and Beyond - Perspectives for Science, Scholarship and Society“)
PartnerDr. Nir Cohen (Tel Aviv) und Dr. Tatiana Fogelman (Copenhagen)
Laufzeit

2021-2022

Open Heritage: Organizing, Promoting and Enabling Heritage Re-use through Inclusion, Technology, Access, Governance and Empowerment (PD Dr. Oevermann, Dr. Kip)
Beschreibung

Der Umgang mit dem kulturellen Erbe ist heute ein wesentlicher Aspekt der Stadtentwicklung. Mit langjähriger Expertise in diesem Forschungsbereich beteiligt sich das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolstudien an dem internationalen Forschungsprojekt "Open Heritage: Organizing, Promoting and Enabling Heritage Re-use through Inclusion, Technology, Access, Governance and Empowerment" von Juni 2018 bis Mai 2022. Das Projekt fördert die Nachnutzung von vernachlässigten und nicht-touristischen Kulturerbestätten mit Hilfe eines übertragbaren Managementmodells und der Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement. Die EU unterstützt das aus 16 Partnerinstitutionen bestehende europäische Konsortium über die Förderlinie Horizon2020.

FörderprogrammEU, Horizon 2020
PartnerCoordinator: Metropolitan Research Institute, Budapest
Laufzeit

2018-2022


The World Down my Street (Prof. Blokland)
Beschreibung

Das Teilprojekt untersucht, wie sich erhöhte räumliche Mobilität auf soziale Netzwerkbeziehungen und deren räumliche Arrangements auswirkt, wie sich Räume in sozialen Netzwerken durch eine Heterogenisierung von Handlungsbezügen konstituieren und ob und wie diese Räume von den Bewohnern als Ressourcen genutzt werden können. Aus der Perspektive einer Soziologie sozialer Ungleichheit fragt das Projekt, wie unter den Bedingungen erhöhter Mobilität und translokaler Erfahrungen soziale Netzwerke erschlossen, geschaffen und transformiert werden und wie deren Ressourcen zur Bewältigung oder Verbesserung der eigenen Lebenssituation genutzt werden. Aus raumsoziologischer Perspektive untersucht das Projekt, ob und wie die Konstitution und Aktivierung von Netzwerken lokal gebundene Voraussetzungen translokal nutzt, polykontexturale Bezüge herstellt und damit neue räumliche Verdichtungen produziert.

FörderprogrammDFG CRC 1265
PartnerTU Berlin, FU Berlin IRS Erkner
Laufzeit

2018-2022


Urban Paradoxes in Times of Crisis (Prof. Blokland)
Beschreibung

Staatliche Interventionen bewegen sich zwischen Kontrolle und Fürsorge, auch bei der aktuellen Pandemie: Zum Schutz der Bevölkerung werden (neue) Kontrollmaßnahmen ergriffen.
Partner in São Paulo, Santiago, Abidjan, Barcelona und Berlin nutzen ihr Fachwissen über Kontexte verschiedener autoritärer und demokratischer Regime, um eine Forschungsagenda zu entwickeln, die dieses Spannungsfeld in den Blick nimmt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Folgen für die städtische Partizipation und Ungleichheit der Gesundheitschancen.

FörderprogrammBerlin Center for Global Engagement, BUA
PartnerTU Berlin, Universidade Federal de São Carlos, Université de Bouaké, Universidad Católica de Chile, Universitat de Barcelona
Laufzeit

2020-2021


Connecting Urbanity in and between North and South Africa from the Perspective of Justice and Accessibility. Reflections on Planning Practice & Theory from multiple case studies in Egypt and South Africa (Prof. Farías)
Beschreibung

In der letzten Urban Agenda und ihren Sustainable Development Goals (SDGs) wurden in den Zielen 4, 10 und 11 die Themen Qualität der Bildung, Verringerung der Ungleichheit und nachhaltige Städte und Gemeinden behandelt. In diesem Vorschlag befassen wir uns mit diesen Zielen in zwei afrikanischen Ländern: Ägypten und Südafrika, die den Kontext des nördlichen und südlichen Afrikas repräsentieren. Beide Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen in der Stadtplanung, die sich auf sozialräumliche Gerechtigkeit, Gleichheit und Zugänglichkeit in der Stadt auswirken. Dementsprechend schlagen wir die Untersuchung mehrerer lokaler Fallstudien in Städten wie Kairo, Alexandria, Kapstadt und Johannesburg vor, um die Planungspraktiken in den verschiedenen Kontexten des Globalen Norden und dem Globalen Süden zu verstehen und zu reflektieren. Die Themen sind: 1) Planning theory & education 2) Planning politics & urban policy 3) Planning practice, field & civil society.

FörderprogrammBerlin Center for Global Engagement, BUA
PartnerProf. Jörg Stollman, TU Berlin
Laufzeit

2020-2021


Converting historic textile-industry complexes in European cities: A typology of urban spatial structures of textile-industry complexes, and best conservation and enhancement practices for their conversion (PD Dr. Oevermann)
Beschreibung

Die Umgestaltung historischer Industriekomplexe ist in vielen europäischen Städten eine neue und wichtige Aufgabe. Die architektonische und planerische Praxis zeigt, dass historische Industriekomplexe aus stadträumlichen Strukturen bestehen, die bei einer Umnutzung erhalten und aufgewertet werden können. Für die Forschung stellt sich die Frage, was die beste Praxis für die Erhaltung und Aufwertung bei der Umnutzung historischer Industriekomplexe ist. Anhand von fünf Kriterien, die aus der Architektur- und Denkmalschutzdebatte stammen, werden bewährte Verfahren diskutiert und identifiziert.

FörderprogrammDFG - Module Temporary Positions for Principal Investigators
PartnerTICCIH, Deutsches Technikmuseum
Laufzeit

2018-2021


Geographical Imaginations: Security and Insecurity in Generational Comparison (Prof Helbrecht)
Beschreibung

Das Projekt "Geographical Imaginations: People’s Sense of Security and Insecurity in a Cross-Generational Comparison" geht der Frage nach, inwieweit sich die zunehmende Komplexität und Re-Figuration von Räumen in sicherheitsrelevanten geographischen Imaginationen ausdrückt. Subjektives Raumwissen wird empirisch untersucht, indem Gruppendiskussionen und problemzentrierte Interviews (beides auf der Basis von Fotoerhebungen) an drei verschiedenen Orten (Vancouver, Berlin, Singapur) durchgeführt werden. Analysiert werden die geographischen Vorstellungen von 15-30-Jährigen, 35-50-Jährigen und 55-70-Jährigen. Mit der visuellen Methodik der Photoelicitation wollen wir insbesondere die emotionale und affektive Dimension des sicherheitsbezogenen Raumwissens beleuchten. Erstmals untersucht ein Forschungsprojekt das subjektive Raumwissen verschiedener Altersgruppen polykontextural an drei unterschiedlichen Untersuchungsorten und ermöglicht so eine umfassende Analyse der Konturen einer globalen Re-Figuration von Räumen.

FörderprogrammDFG CRC 1265
PartnerTU Berlin, FU Berlin IRS Erkner
Laufzeit

2018-2021


RECIPES (Reconciling Science, Innovation and Precaution through the Engagement of Stakeholders), Subproject: “Precaution and Financial Risks in Implementing the Urban Waste Water Treatment Directive: Cities Investing in Water Infrastructures” (Prof Mieg)
Beschreibung

Viele europäische Städte stehen vor der Herausforderung, ihre städtische Wasserinfrastruktur massiv zu erneuern. Dies liegt zum einen an den Anforderungen der europäischen Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser (UWWTD) und zum anderen an der Tatsache, dass die meisten der wichtigsten Wasserinfrastrukturen im 19. Jahrhundert errichtet wurden und heute eine veraltete Struktur aufweisen (was durch den Klimawandel, insbesondere in Küstenregionen, noch verstärkt wird). Wir werden uns auf die spezifische Rolle und die Risiken finanzieller R&I bei diesen städtischen Investitionen konzentrieren und eine Fallstudie mit zwei Städten (London, Mailand) durchführen.

FörderprogrammHorizon2020/SwafS
PartnerUniversities of Maastricht (Netherlands) and Bergen (Norway); IASS Potsdam; Danish Board of Technology, Copenhagen; Dutch Academy of Sciences KNAW; Austrian Academy of Sciences; Applied Research and Communication Fund Bulgaria; Dialogik GmbH, Stuttgart; Ecologik GmbH, Berlin; Conoscenza e Innovazione, Rome
Laufzeit

2019-2021


Vernetzte Daten Kompetenz (Dr. Holm, Dr. Schultze)
Beschreibung

Ziel des Antrags ist es, Strategien zu entwickeln und Arbeitsplattformen für interdisziplinäre Mediennutzung und Datenarchivierung im Bereich Stadtforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin zu schaffen.

FörderprogrammFörderprogramm 2020 für digitale Medien in Forschung, Lehre und Studium
PartnerCMS HU Berlin
Laufzeit

2020-2021


Workshop: Working/Class/City (Prof. Blokland)
Beschreibung

Ziel des Workshops ist es, Anthropologen, Soziologen und Geographen von vier CENTRAL-Partneruniversitäten zusammenzubringen, um eine multidisziplinäre gemeinsame Forschungsperspektive auf die Entwicklung von Klasse als sozialwissenschaftliches Konzept und als gelebte Praxis oder 'Kultur' im Kontext der postsozialistischen Deindustrialisierung und der Entwicklung der Dienstleistungs- und Plattformökonomie zu entwickeln und eine gemeinsame Forschungsagenda zu erarbeiten.

FörderprogrammCentral European Network/ Central Workshop 2020
PartnerCharles University, ELTE, University if Warsaw, University of Vienna
Laufzeit

2020-2021


Modern Heritage to Future Legacy: Conservation and Conversion of Modern Industrial Heritage Sites as an Integral Part of Urban Development in the Middle East: The Case of Iran and Egypt (PD Dr. Oevermann)
Beschreibung

Dieses Forschungsprojekt soll einen Beitrag zum wachsenden Forschungsfeld modern industrial heritage in den Ländern Iran und Ägypten leisten und durch eine Reihe von Workshops, an denen Postgraduierte, Nachwuchswissenschaftler und lokale Experten teilnehmen, lokale Kapazitäten für eine erfolgreiche partizipative Umnutzung und adaptive Nachnutzung aufbauen.

FörderprogrammBerlin Center for Global Engagement, BUA
PartnerTarbiat Modares University, Architecture and Urban Planning, Iran, TU Berlin
Laufzeit

2020-2021


Einkommen, Miete, Ungleichheit. Analyse der Wohnverhältnisse in deutschen Großstädten (2006-2018) (Dr. Holm)
Beschreibung

Das Forschungsprojekt "Einkommen, Miete und Ungleichheit" basiert auf einer aktualisierten und vertieften Analyse der Wohnverhältnisse als Folge und Ursache sozialer Ungleichheit. In früheren Studien zur Wohnungsversorgung konnten wir einen grundlegenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Haushalte mit geringem Einkommen in fast allen Großstädten aufzeigen. Im Rahmen dieser Folgestudie werden die Kennzahlen zu Wohnverhältnissen und Versorgungssituation mit neuen Daten aufgefrischt. Fragen aus dem Forschungsprojekt richten sich auf (1) die Auswirkungen der Einkommensungleichheit auf die Wohnverhältnisse, (2) der Einfluss der Wohnkosten auf die Struktur der sozialen Ungleichheit in den deutschen Städten und (3) die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum in den Großstädten.

FörderprogrammHans Böckler Stiftung
Laufzeit

2020-2021




Berlin University Alliance

Re-Scaling Global Health. Human Health and Multispecies Cohabitation on an Urban Planet (in Collaboration with Prof Farías & TU Berlin, FU Berlin, Charité)
Description


Project-fundingBerlin University Alliance/ Grand Challenge Global Health
Partner
Duration

2021-2022



 COVID-19 Getting things done in a city on hold (Prof Blokland, in collaboration with TU Berlin)
Description


Project-fundingBerlin University Alliance/ Grand Challenge Pandemie
Partner
Duration

2020-2021


Connecting Urbanity in and between North and South Africa from the
The perspective of Justice and Accessibility. Reflections on Planning Practice & Theory from multiple case studies in Egypt and South Africa (Prof Farías, in collaboration with TU Berlin)
Description


Project-fundingBerlin Center for Global Engagement, BUA
Partner
Duration

2020-2021


Modern Heritage to Future Legacy: Conservation and Conversion of
Modern Industrial Heritage Sites as an Integral Part of Urban Development in the Middle East: The Case of Iran and Egypt (Dr Oevermann, in collaboration with Tarbiat Modares University, Architecture and Urban Planning, Iran, TU Berlin)
Description


Project-fundingBerlin Center for Global Engagement, BUA
Partner
Duration

2020-2021


Urban Paradoxes in Times of Crisis (Prof Blokland, in Collaboration with TU Berlin, Universidade Federal de São Carlos, Université de Bouaké, Universidad Católica de Chile, Universitat de Barcelona)
Description


Project-fundingBerlin Center for Global Engagement, BUA
Partner
Duration

2020-2021